Onegai Twins

Folge 3

Wir könnten Fremde sein
In ihrem Traum verspricht Maiku Miina, daß sie bei ihm bleiben kann, wenn sie wirklich seine Schwester ist. Miina versteht das so, daß sie nicht bleiben kann, wenn sie nicht seine Schwester ist, aber das hat Maiku keineswegs gesagt.

Titelmusik.

Maiku hat für seine Mädchen Futons und diverse Sachen kaufen müssen, außerdem wohnen sie in seinem Haus, also müssen sie arbeiten, nämlich kochen und den Haushalt führen, sodaß er mehr Zeit fürs Programmieren hat. Außerdem bestimmt er, daß sie sich ohne -san anreden sollen (woran Karen sich aber nicht hält. Sie benutzt fast immer PL3 und sagt zu jedem Namen -san dazu).

Mit diesem Arrangement sind sie alle drei zufrieden. Eine gewisse Schwierigkeit bleibt aber vor allen den beiden Mädchen: sie sind ziemlich in Maiku verknallt. Aber sie könnten seine Schwestern sein, zumindest eine von ihnen. Was dann?

Später kommt Tsubaki zu Besuch, um nachzusehen, ob Karen oder Miina ihr Maiku schon weggenommen haben. Der Vorwand ist eine Besprechung wegen irgendwelcher Club-Aktivitäten. Die Vorsitzende des Clubs ist übrigens Morino Ichigo, eine der wenigen Personen aus "Onegai Teacher", die auch hier eine größere Rolle spielen. Ichigo hört und sieht alles, wenn's sein muß mit Hilfe eines Fernrohres, und sie will genau wissen, wie es Tsubaki bei Maiku ergeht.

Und das sieht so aus, daß zwischen Miina und Tsubaki dicke Luft herrscht. Sie sticheln einander nach allen Regeln weiblicher Kunst.

Karen bringt Getränke und eine Art Salzstangen namens Prechi, und auf die ist Marie, Kazami-senseis Teleporter-Maskottchen, ganz wild. Er taucht in verschiedenen Folgen immer mal wieder auf, vor allem, wenn irgendwo jemand Prechi ißt, und knabbert auch welche. Karen findet Marie, den sie Fushigi-chan nennt, irre süß, und Miina meint, er wäre wohl das, was man an so einem UFO-Ort erwarten würde. Auch Tsubaki kennt Marie, anscheinend hat er eine gewisse lokale Berühmtheit erlangt. Nur Maiku findet ihn ziemlich seltsam.

Miina will Tsubaki so schnell wie möglich rausschmeißen, doch die läßt sich nicht so leicht abschütteln. Also machen die beiden das Abendessen, jede für sich alleine und in Konkurrenz gegeneinander ... bis sie merken, daß sie keine Sojasauce haben und welche kaufen gehen müssen.

Derweil redet Maiku mit Karen. Ihr Adoptiv-Vater hat nämlich bei ihm angerufen. Er ist pleite und kann Karen nicht mehr zurücknehmen, ob sie nicht bei ihm bleiben könnte? Karen ist ziemlich erschüttert, und Maiku muß sie trösten. Und klar darf sie bei ihm bleiben.

Allerdings finden Miina und Tsubaki die beiden in einer zwar harmlosen, aber sehr verfänglich aussehenden Pose vor, als sie das Essen servieren wollen, das statt in Maikus Bauch auf dem Fußboden landet.