Wenn ich früher immer vom Abschluss und vom damit zusammenhängenen Kolloquium gehört habe, wollte ich mein Kolloquium (mündliche Prüfung), am liebesten auch eine Woche nach der Abgabe meiner Abschlussarbeit haben. Aber ich konnte mir nie wirklich vorstellen, das es bei mir so ablaufen würde. Aber das daraus solch eine Katastrophe wird, hätte ich mir auch nicht zu träumen gewagt.
Es ist nun knapp 8 Wochen her, dass ich meine Abschlussarbeit abgegeben habe. Nur aufgrund der Professoren die ja keine Zeit haben, konnte ich mein Kolloquium nicht im Februar habe und wurde auf März vertröstet. Super! Sadurch das ich in den März gerutscht bin, werde ich nun offiziell ein Semester länger gehabt haben und müsste natürlich auch die Studiengebühren noch mal zahlen von über 700 Euro. Nun bekam ich etwa 6 Wochen später bescheid, dass ich mein Kolloquium diese Woche halten sollte. Kein Ding, doch einen Tag vorher schreibt mich ein Professor an, dass er erkrankt sei und ein Ersatztermin gefunden werde müsste. Das war ein Schlag ins Gesicht. Man hat schließlich schon geistig mit diesen Thema abgeschlossen, mein Dad sich extra frei genommen, meine Eltern für den nächsten Tag in meinen Studienort zitiert, nix mit "am nächsten Tag fertig sein", nix mit "endlich geschafft". Und wann soll nun der nächste Termin sein? Schließlich gerate ich selbst in Zeitnot. Nicht nur das ich die Studiengebühren nur noch diesen Monat wieder bekomme, ich fange bereits im nächsten Monat ein Masterstudium an. Und ab nächsten Monat bin ich dort eigentlich offiziell Studentin, wie sieht es dann mit dieser Doppelimmatirkulation aus, da ich ja noch immer nicht mit dem aktuelle Studium fertig bin bzw. noch eingeschrieben bin.
Da hängt so viel dran und da wird der Prof einfach krank. Nun habe ich heute mit meinen Erstprüfer gesprochen, und nun erfahre ich, dass ich aufjedenfall mein Kolloquium erst anfang nächsten Monat halten kann und früher würde absolut nicht gehen. Ich verliere mehr als 700 Euro und darf hoffen das es mit dem neuen Studiengang nun keine Probleme gibt. Morgen fahre ich in den neuen Studienort um dort meinen neuen Mietvertrag zu unterschreiben, da steckt so viel drin und diese Professoren scheinen absolut willkührlich zu entscheiden. Sich nicht dafür zu interessieren, das es für mich hierbei um ein halbes Vermögen geht. Um Zeit die ich nicht habe, um Probleme die dadurch entstehen. Mehr als zwei Monate warte ich dann auf meine Ergebnisse, das grenzt an eine Frechheit... und es war irgendwie so klar, dass ich so viel Pech haben muss... Darunter wird sicherlich auch meine Note leiden, weil die Profs bestimmt auch gar keinen Bock mehr auf mich oder meine Arbeit haben. Der Ganze Abschluss (den ich dann hoffentlich haben werde) bekommt einen ganz bitteren Nachgeschmack. Das war irgendwie so klar! und ich bin jetzt sowas vom am Ende ;_; Nervlich, ausgelaugt, am Boden ...