Das (vorläufige) Ende (Persönliches)
Ich bin wieder zurück in Krefeld. Mein Bett, viel gemütlicher, endlich wieder alleine im eigenen Zimmer schlafen. Morgen ein vernünftiges Frühstück. Es gibt so vieles, was ich tun kann: mein PC, viele warten sicherlich auf meinen Wien-Bericht, das Telefon, hab grade erst mit meinem besten Freund telefoniert, meine Musikanlage: eine Woche ohne vernünftige Musik, wie konnte ich das nur durchstehen? Mein Laptop, meine beiden Gitarren, der Billardtisch im Keller, keine Langeweile und doch fehlt einfach etwas. In mein Leben kehrt vorerst wieder so etwas wie Normalität ein, aber will ich das überhaupt? Ein Schritt zurück und wieder warten. Ich hasse es und doch bleibt mir nichts anderes übrig. Je mehr ich drüber nachdenke, desto schlimmer wird es nur, also will ich es lieber lassen. Trotzdem wollen mir die Worte "bis in anderthalb Jahren" nicht aus dem Kopf. Auch wenn sie optimistisch klingen sollen, zeigen sie nur die harte Realität. Anderthalb Jahre nur Kontakt per Internet, weil es einfach nicht anders geht. Was die Zukunft bringt kann niemand wissen. Also werde ich warten und so gut es geht nicht mehr daran denken.

05.01.2007 03:01 Direktlink / Kommentare (5) / Administration
 
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